Häufig gestellte Fragen zur Hundekrankenversicherung

Die Informationen, die man im Internet zu Krankenversicherungen für Hunde findet, sind meist ziemlich unübersichtlich. Wir haben einige häufig gestellte Fragen gesammelt und beantwortet.

 

Wieso brauche ich eine Krankenversicherung für meinen Hund?

Nicht nur die Anschaffungskosten sind zu beachten, wenn man sich einen Hund zulegt. Verletzt sich der Hund oder erkrankt er, können die Kosten für den Tierarzt oder die Tierklinik schnell in den vierstelligen Bereich gehen. Abhilfe schafft da eine Hundekrankenversicherung, die diese Kosten übernimmt, damit Sie und Ihr Vierbeiner vor unerwarteten Ausgaben geschützt sind.

Eine häufige Erkrankung ist zum Beispiel die Hüftdysplasie, bei der der Hund beim Laufen an Schmerzen im Hüftgelenk leidet. Ein sofortiger Gang zum Tierarzt ist notwendig. Die Behandlung dieser Krankheit ist sehr kostspielig. Auch Krankheiten wie Arthrose und Grauer Star können bei Hunden auftreten.

Wer bietet Hundekrankenversicherungen an?

In Deutschland gibt es nur wenige Anbieter, die eine Krankenversicherung für Hunde anbieten. Dazu gehören unter anderem Agila, Allianz, Helvetia und Uelzener.

Was kostet mich eine Hundekrankenversicherung?

Eine Krankenversicherung für den Hund muss nicht teuer sein. Bereits ab 33,90€ monatlich bekommt man den Schutz für seinen Vierbeiner. Weitere Informationen dazu in unserem Vergleichsrechner.

Wann versichere ich meinen Hund?

Am besten so früh wie möglich! Oftmals ist der Versicherungsbeitrag niedriger, wenn der Hund zum Zeitpunkt des Versicherungsabschlusses noch jung ist. Wenn Sie Ihren Hund erst ab seinem 5. Lebensjahr versichern sollten, tragen Sie bei der Uelzener Hundekrankenversicherung eine Selbstbeteiligung von – je nach Eintrittsalter – 20% oder 40%.

Was ist der Unterschied zwischen einer Hundekrankenversicherung und einer OP-Versicherung?

Eine reine OP-Versicherung zahlt nur dann, wenn der Hund operativ behandelt werden muss, wie zum Beispiel bei einem Knochenbruch. Damit sind Untersuchungskosten, Vorsorgeuntersuchungen und normale Behandlungskosten (wie zum Beispiel für Spritzen, Kuren und andere Medikamente) nicht abgedeckt.

Was ist die Wartezeit? Gibt es Hundekrankenversicherungen ohne Wartezeit?

Die Wartezeit ist die Zeit, die seit dem Abschluß der Versicherung vergangen sein muss, damit die Kosten für eine Behandlung übernommen werden. Für Verletzungen, die durch einen Unfall entstehen, gilt diese meistens nicht. Für viele andere typische Hundekrankheiten gilt üblicherweise eine Wartezeit von 30 Tagen bis zu 3 Monaten. Dies handhabt jede Versicherungsgesellschaft unterschiedlich. Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserer Webseite.

Was deckt eine Hundekrankenversicherung ab?

Eine Hundekrankenversicherung deckt, neben den Kosten für Operationen, auch die Kosten für normale gesundheitliche Behandlungen und Untersuchungen ab. Zusätzlich wird zum Beispiel bei dem Tarif Helvetia PetCare ein Urlaubsschutz geboten und die Kosten für die Unterkunft und Verpflegung des Hundes nach einer Operation übernommen. Im Komfortpaket bekommen Sie sogar eine Kastration und andere Gesundheitsvorsorgemaßnahmen zum Teil erstattet.

Wie funktioniert eine Hundekrankenversicherung?

Die Hundekrankenversicherung funktioniert wie jede andere Versicherung auch. Sie zahlen einen monatlichen Beitrag und dafür übernimmt die Versicherung die Kosten für bestimmte Leistungen – in diesem Fall die Behandlungs- und Operationskosten Ihres Hundes.

Wo versichere ich meinen Hund am besten?

Wir haben die Tarife verschiedener Anbieter miteinander verglichen und stellen Ihnen das Ergebnis und weitere Informationen in unserem Tarifvergleich zur Verfügung. Unsere aktuelle Top-Empfehlung können Sie ganz einfach von dort aus über ein Online-Formular abschließen.

Was muss ich beachten? Was ist wichtig?

Am besten versichern Sie Ihren Hund so früh wie möglich. Denn ab einem Alter von 4 Jahren muss bei den meisten Versicherungen vor dem Abschluss einer Hundekrankenversicherung ein Gesundheitscheck durch einen Tierarzt erfolgen. Zudem sind die Beiträge auch später noch günstiger, wenn Sie die Versicherung abgeschlossen haben, als der Hund noch jung war. Hat der Hund einen Identifikationschip oder eine Tätowierungsnummer, zahlen sie auch weniger. Auch die Wahl einer höheren Versicherungsdauer senkt ihren Beitrag.

Was ist, wenn mein Hund im Urlaub krank wird?

Bei vielen Versicherungen ist ein Auslandsschutz vorhanden. Die Kosten für Behandlungen im Ausland werden bei diesen Versicherungen also auch übernommen. Die maximale Höhe der übernommenen Kosten im Ausland ist meistens auf die in Deutschland geltende GOT (Gebührenordnung für Tierärzte) beschränkt. Die Helvetia bietet in Ihrer PetCare-Versicherung einen Urlaubs-Service an, der Sie mit Informationen über den europäischen Gesundheitspass und die Einreise-, Quarantäne- und Impfbestimmungen in Ihrem Zielland versorgt.